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Samstag, 23. Juli 2016

Day 231: Whale Watching

Am morgen machten wir uns auf in die City um etwas zu frühstücken und noch ein wenig in Kaikura herumzustiefeln. Um 13.45 Uhr ging es dann mit dem Bus zum Whale-Watching-Schiff. Wir waren alle schon sehr gespannt! Es war zwar nicht der sonnigste Tag, aber es regnete immerhin nicht und die See war relativ ruhig. Insgesamt sahen wir 4 Sperm Whales. Es war nicht ganz so aufregend wie man es sich vorstellt, denn die Wale bewegten sich nicht besonders viel und man konnte nur die Rücken sehen. Sie sahen aus wie große Felsen, bis sie einmal tief ausatmeten und untertauchten, um dann wieder kurz an die Wasseroberfläche zu kommen und erneut zu verschwinden. Natürlich nicht ohne uns ihre schöne Schwanzflosse zu präsentieren! Das war immer der aufregendste Moment! Die Sperm Whales sind nicht soo besonders groß, etwa 8 bis 10 Meter lang würde ich schätzen. Trotzdem ein tolles Erlebnis! Es dauerte nie besonders lange bis wir einen sahen. Am Ende fuhren wir noch zu einer kleinen Bucht, an der es Seehunde und verschiedenste Arten von Seevögeln zu sehen gab. Plötzlich tauchte wieder erwarten eine große Gruppe Hector Dolphins auf! Sie sprangen und schwammen um das Boot herum und zeigten uns ihr neugieriges, verspieltes und freundliches Wesen. Das war um ehrlich zu sein das Highlight dieser Tour! Nachdem wir wieder an Land waren, ging es weiter nach Chistchurch, wo wir abends, nach 3 stündiger Fahrt, müde und zufrieden ankamen. Wir checkten für 2 Nächte ein, da wir uns morgen die Stadt nochmal in Ruhe mit Lena angucken wollen.

Montag, 18. Juli 2016

Day 230: Aufbruch nach Kaikoura

Heute ging es dann auf nach Kaikoura, denn unsere Reise sollte nun weitergehen. Wir standen früh auf, packten unsere Sachen und dann kam die schwerste Aufgabe: Wir mussten uns verabschieden. Die Leute im Hostel sind uns sehr ans Herz gewachsen und der Abschied fiel uns wirklich schwer, denn es war wie eine große Familie. Nachdem einige Tränen geflossen waren, fuhren wir zuerst nach Blenheim, um noch einige Dinge mit unserem Arbeitgeber zu regeln und danach weiter nach Kaikoura. Nach einigen Zwischenstopps (Lena musste natürlich Bilder machen, da die Landschaft einfach so schön ist), hielten wir einige Kilometer vor Kaikoura an, um uns Babyseerobben anzuschauen, die hier ihr Zuhause haben. Die waren vielleicht niedlich <3 <3 <3.
In Kaikoura angekommen checkten wir im Hostel ein, gingen zur i-site, um eine Tour zum Wale anschauen zu buchen und machten Fotos am Meer. Ein sehr schöner Tag trotz des Tränenreichen Starts.

Day 213-214: getrennte Wochenenden

Soo, an dieser Stelle möchte ich erstmal erwähnen, dass Sina schon länger nicht mehr mit mir auf einem Zimmer ist, denn sie hat sich in Matt (einer aus dem Hostel) verliebt und teilt sich jetzt ein Zimmer mit ihm. Ja ihr habt richtig gelesen sie hat mich einfach verlassen :p
Daher verbrachten wir auch das Wochenende getrennt, denn die beiden Turteltäubchen wollten Zeit für sich und fuhren für zwei Tage nach Kaikoura.
Was mich angeht, ich habe am Samstag den Kenepuru Drive gemacht, das ist eine Straße zwischen Havelock und Picton. Es war super schön. Am Sonntag war dann relaxen angesagt.

Sinas Wochenende sah folgendermaßen aus:
Matt und ich in Kaikura

Da wir gerne mal ein längeres Wochenende zusammen verbringen wollten, nahmen Matti und ich uns Freitag frei und planten etwas schönes zu unternehmen. Matt hatte zuerst die Idee ein kleines Cottage von einer Kollegin zu mieten, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Da es in den Tagen davor so viel geregnet hatte, war der Weg dorthin für einige Zeit gesperrt. Matt buchte uns stattdessen eine kleine Wohnung am Rande von Kaikura mit tollem Blick auf die Berge und das Meer! Es war einfach atemberaubend! Die Wohnung war luxus pur im Vergleich zu den üblichen Standarts die wir bisher vom Reisen gewohnt waren! Wir kochten uns am ersten Abend etwas und genossen den Ausblick und die Ruhe. Am nächsten morgen machten wir einen Spaziergang an der Küste entlang und beobachteten die Seehunde, die faul und fett am Rande des Weges lagen :D Sie schliefen sogar auf den Holzstegen, die Teil des Pfades entlang der Küste waren. Wir mussten also oft einen kleinen Umweg einlegen, um nicht wütend angegrunzt zu werden. Abends gingen wir in einem thailändischen Restaurant etwas essen und ließen den Tag satt und zufrieden ausklingen. Am nächsten Morgen hieß es dann um 10 Uhr auschecken *heul*
Wir gingen noch etwas durch die Innenstadt von Kaikura und fuhren anschließend zurück zum Hostel und unserer geliebten 'Groß-Wg', wo uns natürlich alle mit neugierigen Fragen löcherten. ;) Es war wirklich eins meiner schönsten Erlebnisse bisher! <3